Sonntag, 4. Dezember 2011

lass alles liegen, sag alles ab. komm her, zu mir!

Wäre fast erfroren an den heißesten Sommertagen, konnte kaum Atem vor Frust und Leid, mein Herz war voll, voll mit dir! Überall Stress und Hektik, die täglich in meinem Kopf wohnten. Und wie oft habe ich mir vorgestellt, dass ich einfach nur in deine Arme sinken kann? Wie oft habe ich davon geträumt, dass es klingelt, und du unten auf mich warest, mit mir den Sonnenuntergang einfängst und mit mir von diesem ganzen Mist auswanderst. Doch darzustehen, ohne dich, lässt mich zittern, ich habe das alles schon erlebt. Heute abend ist nichts wichtig. Nur das Wir. Ich möchte einfach nur die Zeit mit dir genießen, das Leben ist viel zu kurz für ungelebte Träume. Überall platz, nur meine Seele war randvoll und schwer, voller Schmerz und Hass aus den letzten Tagen. Zu viel unglückliche Liebe, zu wenig Wärme. Keine Zeit für Träume, die in Erfüllung gehen könnten. Hattest du keine Zeit für mich? Meine Einsamkeit hätte mich fast erfasst, wäre an der Stille erstickt, und ohne deinen zarten Duft erfroren. Lass die Zeit einfach still stehen, wieder mal weit weg, von der Realität, ohne dich. Nein, ich will das nicht! Und wenn es das Letzte ist, was ich sehen möchte, dann ist es dieser unerfüllte Traum. Du, und ich. Sternenhimmel, Zeit, Liebe, Wärme und Blickkontakt. Mehr nicht. Ist das so schwer? Lass mich nicht stehen, lass die Zeit still stehen. Möchte dich sehen, neben mir. Möchte dich fühlen, in meiner Hand. Möchte dich riechen, deinen Charakter aufsaugen und dein Herz einsperren. In meinem. Für den Augenblick, für den Moment, für mich. Und für dich.

Keine Kommentare: