Mittwoch, 15. August 2012

kann immer noch nicht glauben, ...

Und dann realisiert man, wie schnell das Leben an uns vorbei zieht. Ich sehe mich selbst noch so jung und frisch, und schau ich mit erstarrten Augen in den Nebel, leuchten nur noch die Schatten meiner Kindheit klar. Mit jedem Atemzug werde ich ein Stück näher dem nicht mehr entkommen können, vor dem ich immer geflohen bin. Dem Erwachsen werden. Ich seh unscharf im Mondscheinlichz die Kinderträume verwehenversehen und bemerke ungewollt, dass es nicht für mich eine Zuflucht gibt. Ich nehm alles mit, was mir im Herzen geblieben ist. Und wenn ich spüre, dass das Beste, was ich habe nicht mehr lächelnd ihre Lieder summt, wird alles schwarz um mich herum. Wenn plötzlich jeder Strick sich langsam löst und der Morgen die nächsten Kreise in meinen Gedanken zieht, wünsche ich mir alte Kindersorgen zurück.

Kommentare:

Jes hat gesagt…

mein schatz, ist es das was ich glaube..?

am lie hat gesagt…

Was glaubst du denn...?

Judith Jalapeño hat gesagt…

Oh ja, die Kindheit war so einfach und schön! - einfach schön.
Wenn man mal darüber nachdenkt, wie schnell sich jedes Blatt wenden kann und wie schnell die Zeit an einem vorbeirauscht, dann wünsche ich mir manchmal nichts mehr als eine Zeitmaschine, mit der man all das Schöne wiederholen und das Schreckliche überspringen oder gar ändern kann.
Ich beneide ja all diese Gegenwartsmenschen, die im hier und jetzt leben und es auch sehr gern tun!- eine Kunst ist das.