Sonntag, 16. Oktober 2011

verstehst du es nicht?

Ich habe einige Probleme bewältigt, und bin dabei noch tausende mit meinem Kämpferherz zu meistern. Doch eins lässt mich nich mehr los! Bei keinem Schritt, bei keinem Herzschlaf und bei jedem Ton bin ich innerlich versunken bei Dir. Es verletzt, wenn ich jedes verdammt schlechte Lied auf unsere Zeit kopiere, und wenn ich einen blonden Jungen sehe. Auf den ersten Blick, kann ich mich kaum noch einen weiteren Schritt fortbewegen. Weil ich erfriere. Sie sehen dir zuerst alle so unglaublich ähnlich, dass ich jedes grausame Mal schluchzend wegrennen könnte. Und wenn ich dann in dieses überraschte, lächelende Gesicht schaue, bricht jedes Mal eine Welt zusammen. Ich habe sogar das irre Gefühl, dass etwas in mir zusammenbricht. Es knackt, ganz leise. Wenn man nachts dann mit diese Gedanken wach liegt, und sich noch einmal genau daran erinnert, wie es war, als du noch neben mir lagest. Wieso kann ich mich noch an jeden sanften Atemzug aus deinen Lungen erinnern? Wieso weiß ich noch so genau, wie es sich anfühlt, wenn dein Herzschlag meinen völlig durcheinander bringt? Warum erinner ich mich noch genau an deine Berührungen, an meine und was du geflüstert hast? In welchem Ton, wie unglaublich unschuldig, und mit so viel Liebe, dass es mir immer noch Gänsehaut auf meinen verwirrten, blassen Körper zaubert? Ich erinner mich sogar daran, wie dein Atem roch. Kalt, frisch und nach Abenteuer. Es erinnerte mich an diesem Abend, an diese kalten, wunderschönen, klaren Abend an den Nordpol. Obwohl ich dort noch nie war,  aber es erinnerte. Dein Arm fühlte sich so gewohnt an. Ich war doch noch so unerfahren, und so brav. Und trotzdem fühlte es sich geboren an, aus irgendeinem wunderschönen Grund. Und umso länger ich darüber nachdenke, fällt mir immer mehr ein, was ich verdrängen wollte. In dieser Nacht, um vier Uhr morgens, nachdem du mir drei Stunden zugehört hattest, und mir stunden mit deinen leuchten Augen sagtest, dass du mich magst, in dieser Nacht wusste ich das erste Mal, dass ich jemanden wirklich liebe. Es war so falsch, und doch so richtig. Sich in einen Jungen zu verlieben, der so weit weg sein Zuhause hatte. Seine Freunde, seine Schule, seine Freundin..., sein Leben. Sowas wollte ich doch niemals. Nie in meinem ganzen Leben, wollte ich jemanden lieben, der schon geliebt wurde. In dieser Nacht war alles so anders. Als du mir draußen sagtest, dass ich wunderschön sei, wurde mir warm. Es war so bitterkalt, in meinem kurzen schwarzen Kleid. Doch plötzlich war alles vergessen. Als wir nach unserem Gespräch in unser Zimmer gangen, euch die Betreuzer rausschmissen, und du mir zwinkernd sagtest 'wir kommen in fünf Minuten wieder', wusste ich, dass diese Stundne längst nicht so normal blieben würden, wie gedacht. Mein Herz vibrierte, meine Wangen erröteten, und ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ja, es fühlte sich an, wie etwas, was ich nicht kannte. Und dies nannte man traurigerweise Liebe. Als du dich sofort in mein Bett legtes, und dich an mein Kissen drücktest, war dein Lächeln alles. Nichts anderes war wichtig, kein Mensch auf dieser Welt. In diesem Moment, waren nur wir zwei wichtig. Und das wusstest du genauso gut, wie ich. Ich hätte trotzdem alles mehr genießen sollen, dich mehr lieben sollen, dir mehr Zeit schenken. Ich war noch zu jung. Es tut mir leid. Wärst du noch hier, wenn ich reifer gewesen wäre? Deine Wärme hat meinen Körper dazu gebracht, sich zu beruhigen. Und nichts in der Welt hätte mich glücklicher gemacht, als deinen Atem auf meinen Lippen zu spüren, nein. Wir kannten uns kaum. Sowas erwartete ich selbst nicht von mir. Doch dieser eine Augenblick hat alles verändert. Zwischen mir, und dir. Und ich bereue es nicht! Keine Sekunde. Ich würde so gern noch eine Nacht, nur eine einzige Nacht in deinen Armen einschlafen, ohne angst haben zu müssen, dass ich dich für immer verliere. Ohne Gedanken, nur mit dir. Dein Herzschlag war plötzlich meiner, mein Beat, zu dem mein Kopf tanzte. Meine Gedanken waren wie Liebeslieder, und jedes Wort war die Wahrheit. Diese Nacht hätte nicht enden dürfen. Bei jedem Anzeichen, dass der Morgen sich nähert, stach es in meiner Brust. Es öffnete sich ein Loch, dass bis gerade wieder geschlossen war. Ich fühlte neben dir schon, dass ich dich vermisste. Wie du neben mir seelenruhig schliefest, und ich mit Tränen über Tränen versuchte, meine Sachen zu packen. Du shast so glücklich aus, so grenzenlos schön. Fast hätte ich mich einfach wieder zu dir gelegt. Du erinnertest mich an einen kleinen Jungen, so unerfahren und kindlich lagst du dort. Doch gestern nacht musste ich erfahren, dass dies gerade nur eine zuckersüße Maske war. Es war mir egal, ganz egal. Mir fehlte in meinem Körper dein Herzschlag. Und bei jedem Blicj auf die Zahlen der verfluchten Uhr, stach es ein bisschen mehr in meinem Herzen. Zum Schluss noch eins. Deine Umarmung, unsere letzte Umarmung, die sich so kurz anfühlte, aber jedoch ganze 5 Minuten in Anspruch nahm. Deine Wärme? Ich fühle sie manchmal noch, wenn ich an Dich denken muss, oder mir vorstelle, wie es wäre, wenn du jetzt hier wärst. Und du hast gelogen! Ich war nicht wunderschön. Das warst du doch schon! Denn ich war verliebt. So verliebt, wie noch nie.


Ich fühl dich geküsst, geliebt, und nie wieder losgelassen.
Ich bin immer bei dir! Wenn auch nur in Gedanken.


Ich liebe Dich! Vergiss das nicht, vergiss mich nicht...

Kommentare:

Alice hat gesagt…

dein Blog ist wirklich superschön und der text auch !
xxxo

Marian hat gesagt…

ich finde es sehr berührend . Sowas hab ich auch schon mal erlebt ! o: . trtzedm schöner blog :)

Lisa.Fantastic hat gesagt…

verfolgt! :-)
dein blog gefällt mir sehr, toller schreibstil.
würde mich freuen, wenn du dir meinen blog ansiehst und ebenfalls verfolgst.

http://fantasticfairytale.blogspot.com/
xxx